„Ich kann’s!“ – Lernförderung im Bildungstandem

Projekt

„Ich kann’s!“ in Stuttgart

„Ich kann’s! – Lernförderung im Bildungstandem“ ist ein erfolgreiches Kooperationsprojekt der Stadt Stuttgart mit den KinderHelden. Es bietet individuelle Lernförderung, die Spaß macht. Dabei erhält jedes der teilnehmenden Kinder einen ehrenamtlichen Lernbegleiter, der in der Grundschule regelmäßig unterstützt. Ergänzend werden gemeinsam Freizeitaktivitäten gestaltet.
Derzeit suchen wir wieder neue Mentorinnen und MentorenJETZT BEWERBEN!

Worum geht’s – die Projektidee
„Ich kann’s!“ ist häufig der begeisterte Ausruf eines Kindes, wenn es etwas Besonderes gelernt hat. Es ist ein magischer Moment. Erinnern Sie sich? Ein Moment, der die Welt verändert – die Welt des Kindes. „Ich kann’s!“ schafft Selbstbewusstsein und die Gewissheit, etwas erreicht zu haben und deshalb zukünftig vieles erreichen zu können.

Wir möchten vielen Kindern diese Überzeugung schenken. Gerade Kindern, die keine optimalen Startbedingungen haben. Die Lehrer der Kooperationsgrundschulen in Stuttgart empfehlen die Kinder. Ein gemeinsamer Bildungsplan wird erarbeitet. Jedes Kind wird von einem sorgfältig ausgewählten, ehrenamtlichen Lernbegleiter (Mentor/in), in der Schule und bei der sinnvollen Freizeitgestaltung regelmäßig unterstützt. Gruppenaktivitäten runden das Angebot ab. Dabei geht es um eine Lernförderung mit Herz. Die Mentoren verstehen sich als große Freunde.

Die Dauer beträgt ein Schuljahr. Die Treffen finden regelmäßig wöchentlich 2-3 Stunden an der Kooperationsschule oder einem Tandemort, wie z.B. in Bibliotheken oder Stadtteilzentren statt (ausgenommen Ferienzeiten).

HINWEIS:
Studierende der Universität Stuttgart haben für ein Semester die Möglichkeit 3 ECTS (als Schlüsselqualifikation) für die Qualifizierung zum Mentor zu erwerben.

Was sind die Ziele?
  • Bildungschancen der Kinder mit schwierigeren Startbedingen erhöhen
  • Verbesserung der schulischen und sprachlichen Leistungen der Kinder
  • Stärkung des Selbstvertrauens / Selbstbewusstsein der Kinder
  • Gezielte Förderung von zwei Menschen im Tandem, die Freude und Spaß macht
  • Menschen für das soziale Engagement begeistern
Was ist die Wirkung?
„Ich kann’s!“ stärkt alle Kinder, besonders Kinder mit schwierigeren Startbedingungen und wirkt genau in den Bereichen, die Bildungschancen erhöhen können, nämlich durch eine Stärkung von Selbstvertrauen, Schulleistungen, Sprache und Sozialkompetenz sowie Motorik.

  • 82% der Kinder haben ihre sprachlichen Fähigkeiten verbessert
  • 64% der Kinder steigerten ihre schulischen Leistungen

Die Ergebnisse beziehen sich auf das Schuljahr 2012/13. Wirkungsbefragung bei den Lehrern der “Ich kann’s!”-Schülern nach einer Tandemzeit von 4-10 Monaten, n=36.

Wie ist der Ablauf?
 Die Grundvoraussetzungen sind:

  • Ich habe Spaß daran, regelmäßig etwas mit einem Grundschulkind zu unternehmen.
  • Ich kann und möchte mich mindestens ein Jahr lang als Mentorin oder Mentor engagieren.
  • Ich habe jede Woche (ohne Ferienzeiten) ein paar Stunden Zeit für ein Kind, insgesamt rund acht Stunden im Monat.
  • Ich möchte ein Kind schulisch und durch sinnvolle Freizeitaktivitäten fördern.
  • Ich bin offen für Neues, zum Beispiel für andere Kulturen und Lebensweisen.
  • Ich bin verlässlich, humorvoll und konfliktfähig.

In diesen Stadtteilen liegen unsere Kooperationsschulen – hier können Sie sich engagieren

Übersicht aller Kooperationsschulen in Stuttgart

Anmeldung: Bei Interesse wenden Sie sich als Eltern bitte an die Lehrerin/den Lehrer Ihres Kindes. Ab April 2017 beginnt der Aufnahmeprozess für das Schuljahr 2017/2018.

Lehrer  und Kinder berichten

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Hier finden Sie den aktuellen Flyer zum Projekt:
Flyer „Ich kann’s“

Details

Projektpartner

— Landeshauptstadt Stuttgart, Robert Bosch GmbH, Louis Leitz Stiftung, Heidehof Stiftung, SV SparkassenVersicherung, Georg Thieme Verlag KG, Vector Stiftung

Projektbeginn

— 2012

Vorraussetzungen

  • Ich habe Spaß daran, regelmäßig etwas mit einem Grundschulkind zu unternehmen.
  • Ich kann und möchte mich mindestens ein Jahr lang als Mentor/Mentorin engagieren.
  • Ich habe jede Woche (ohne Ferienzeiten) ein paar Stunden Zeit für ein Kind, insgesamt rund acht Stunden im Monat.
  • Ich möchte ein Kind schulisch und durch sinnvolle Freizeitaktivitäten fördern.
  • Ich bin offen für Neues, zum Beispiel für andere Kulturen und Lebensweisen.
  • Ich bin verlässlich, humorvoll und konfliktfähig.

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