„Ich kann´s!“ für Flüchtlingskinder und Kinder aus Einwanderungsfamilien

Projekt

Wir helfen Kindern der Vorbereitungsklassen in Stuttgart 

Engagieren Sie sich jetzt für Flüchtlingskinder und Kinder aus Einwanderungsfamilien!

„Ich kann’s!“ ist seit 2012 ein erfolgreiches Mentoring-Projekt im Raum Stuttgart. Mentorinnen und Mentoren unterstützen dort als „großer Freund“ bzw. „große Freundin“ Grundschüler wirksam durch eine individuelle Lernförderung in Kombination mit Freizeitaktivitäten.
Dieses Konzept der 1:1 Betreuung wird nun zusätzlich auf die Förderung von Kindern übertragen, die aus dem Ausland nach Stuttgart kommen und in Vorbereitungsklassen auf die Teilnahme am Regelunterricht der Grundschule vorbereitet werden. Helfen Sie mit, dass Flüchtlingskinder in Stuttgart schnell den Anschluss schaffen. Nichts hilft so sehr, wie das schnelle Erlernen der deutschen Sprache und ein verlässlicher Ansprechpartner an der Seite, der einem Kind mit Herz und Verstand unsere Gesellschaft näher bringen kann.

Worum geht’s – die Projektidee

Die Ankunft einer Rekordanzahl von Flüchtlingen in Deutschland im Jahr 2015 stellt uns als Bürgerinnen und Bürger vor neue Herausforderungen und bietet zugleich die Möglichkeit, sich lokal und wirksam für Menschen mit Fluchterfahrung zu engagieren. Wir möchten gerade Kindern, die aus dem Ausland mit geringen Sprachkenntnissen zu uns kommen, vermitteln, willkommen zu sein und Hilfe zu erfahren. Durch Flucht und Vertreibung sind viele verunsichert und wünschen sich ein Umfeld, das sie unterstützt und Perspektiven eröffnet. Hierfür suchen wir MentorInnen, die gerne einem dieser Kinder etwas Zeit und ungeteilte Aufmerksamkeit schenken (1:1-Mentoring).

Dafür arbeiten wir mit Grundschulen in Stuttgart zusammen. In den Vorbereitungsklassen werden diese Kinder auf den Besuch der Regelschule vorbereitet. Als Ergänzung zum Schulunterricht, helfen die Mentorinnen und Mentoren die deutsche Sprache zu lernen, Hausaufgaben zu erledigen und gemeinsam Freizeitaktivitäten zu gestalten. Dabei geht es um eine Lernförderung mit Herz. Die MentorInnen verstehen sich als große Freunde.

Unsere Kooperationsschulen sind derzeit:

KinderHelden bietet eine gute Auswahl, Vorbereitung und professionelle Begleitung während der Tandemzeit. Für das passgenaue Matching – die Zusammenstellung von Kind und Ehrenamtlichem – durchlaufen alle Mentorinnen und Mentoren ein Aufnahmeverfahren und erhalten Workshops, die sie auf Ihre Tätigkeit im Tandem vorbereiten. Die Treffen finden regelmäßig wöchentlich 2-3 Stunden an der Kooperationsschule oder einem Tandemort, wie z.B. in Bibliotheken oder Stadtteilzentren statt. Außerdem bieten wir auch tolle Gruppenveranstaltungen, die wirklich Spaß machen, mit anderen Tandems gemeinsam an.

Was sind die Ziele?
  • Erwerb bzw. Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse der Kinder
  • Stärkung des Selbstvertrauens / Selbstbewusstsein der Kinder
  • Bildungschancen von Kindern aus dem Ausland (ggf. mit Fluchterfahrung) erhöhen
  • Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Integration
  • Positiver Beitrag zur derzeitigen Flüchtlingssituation in Deutschland
  • Menschen für das soziale Engagement begeistern


Kinder, Lehrer und Mentoren berichten

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer

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Details

Projektpartner

— Landeshauptstad Stuttgart, Robert Bosch GmbH und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Gerhard und Paul-Hermann Bauder Stiftung

Projektbeginn

— Schuljahr 2015/16

Vorraussetzungen

  • Ich bin offen für Neues, zum Beispiel für andere Kulturen und Lebensweisen.
  • Ich möchte ein ausländisches Kind ggf. mit Fluchterfahrung beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützen
  • Ich möchte ein Kind schulisch und durch sinnvolle Freizeitaktivitäten fördern.
  • Ich bin verlässlich, humorvoll und konfliktfähig.
  • Ich habe jede Woche (ohne Ferienzeiten) ein paar Stunden Zeit für ein Kind, insgesamt rund acht Stunden im Monat.
  • Ich habe Spaß daran, regelmäßig etwas mit einem Kind im Grundschulalter zu unternehmen.
  • Ich kann und möchte mich mindestens ein Jahr lang als Mentor/Mentorin engagieren.

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