Blind vertrauen – Abschlussveranstaltungen bei der SAP

Blind vertrauen – Abschlussveranstaltungen bei der SAP

Insgesamt 39 Kinder fuhren an den letzten zwei Donnerstagen (12. und 20. Juli 2017) ihr vorerst letztes Mal zur SAP nach Walldorf. Sie feierten dort mit ihren Mentoren, Mitarbeitern der SAP und KinderHelden den Abschluss ihrer Tandemzeit. Ein Jahr lang trafen sie an der SAP alle zwei Wochen einen Mitarbeiter, ihren Mentor oder ihre Mentorin, um mit ihm oder ihr neue Erfahrungen zu sammeln.
Zum Abschluss erwartete die Kinder und Mentoren etwas ganz Besonderes. Die Gruppe sollte erfahren, wie es ist, blind bei der SAP zu arbeiten. Nachdem die Kinder von Mitarbeiter Matthias Kaiser in einer Fragerunde (mit Fragen wie „Woher weißt du, was du anziehst“ und „Wie erkennst du deine Kollegen“) einiges darüber gehört hatten, durften sie mit ihren Mentoren selbst aktiv werden. Sie bewältigten einen Parcours mit allen Sinnen – aber natürlich mit verbundenen Augen. So mussten sie bei einem Geräuschememory den Klang von geschüttelten Dosen mit Buttons oder Büroklammern einander zuordnen oder verschiedene Nahrungsmittel blind an ihrem Geschmack erkennen. Das Highlight war allerdings, den Anderen blind mit einem Mohrenkopf zu füttern. Da ging so mancher Mohrenkopf daneben, aber alle hatten einen Heidenspaß. Am Ende schrieben die Kinder Dankeskarten für ihre Mentoren und verabschiedeten sich wehmütig, aber glücklich über die gemeinsam erlebte Zeit. Wir freuen uns besonders, dass manche Tandems ihre Treffen sogar in unserem „StarkMacher“-Projekt weiterführen.
Wir bedanken uns bei der SAP für die wunderbare Zusammenarbeit auch in diesem Jahr, beim Orgateam, allen Helfern und natürlich allen Mentoren und Ersatzmentoren! Durch euren Einsatz stellt ihr Wunderbares für die Kinder auf die Beine.
Herzlichen Dank auch an Matthias Kaiser für die erneute Unterstützung in diesem Jahr!